„Das Heilige in mir entdecken“
Einkehrtag des Pfarrverbandes Ainring in St. Severin
Gläubige und Interessierte aus dem Pfarrverband Ainring und darüber hinaus trafen sich unlängst in der Fastenzeit zu einem Einkehrtag im Pfarrzentrum St. Severin in Mitterfelden. Gabi Schimmel referierte zu dem Thema „Das Heilige in mir entdecken“ und bezog die Teilnehmer stark in das Geschehen mit ein. Ein Mittagessen und Andacht in der Kapelle gehörten zum Tagesprogramm. Gemeinsam macht man sich auf die Spur, Neues zu entdecken.
Hausherr Pfarrer Wernher Bien begrüßte die Beteiligten und hießs besonders die Referentin Gabi Schimmel willkommen. Der Geistliche hatte seine Gitarre dabei und zum Einstieg sang die Gemeinschaft mehrere Strophen von „Singt dem Herrn, alle Völker der Erde.“ Schimmel sprach anschließend ein Glaubensgebet und stellte sich kurz vor. Sie wohne in Oberteisendorf, arbeite in der Verwaltung, leite Haus- und Bibelkreise und gebe Firmkurse, ihre große Leidenschaft sei in alle Richtungen was zu machen. Sie gab eine Übersicht zum Ablauf des Tages und meinte die Gesprächsregel laute: „Jeder darf, keine muss!“
Zu Beginn sagte sie, das Heilige Jahr wurde bereits im Jahr 1300 für die römische Bevölkerung ausgerufen und finde alle 25 Jahre statt, so auch heuer. Rom erwartet 45 Millionen Gäste. Durch das Heilige Jahr kam Gabi Schimmel zum Thema, Gott ist immer da, man muss nicht nach Rom fahren. Am Boden rund um eine brennende Kerze waren bunte sehr unterschiedliche Fotos ausgelegt. Die Teilnehmer sollten auswählen nach dem Aspekt der Wichtigkeit ihres Glaubens. Jeder beschäftigte sich mit einem Bild, machte sich Gedanken, stellte sich persönlich kurz vor und teilte seine Betrachtung. Eine Fülle von Aspekten wurde zusammengetragen und nachher äußerten sich die Leute zum Impuls „Heilig“. Heilig, sei der Gegensatz zur Sünde, Heiligsein, sei die Berufung für die Christen, Liebe brauche Verantwortung. „Was ist das Heilige in mir?“ Es gab Antworten wie, Hilfsbereitschaft, Liebesfähig, Segnend, Schöpferisch, Verständnisvoll, Selbstbewusstsein, Feiern, in dem der Alltag unterbrochen werde.
Schließlich erfolgte auch eine Gruppenarbeit in verschiedener Größe, dem sich ein-Austausch anschloss. Vor der Mittagspause wurde noch der Kanon „ Ich will dir danken“ und das Lied „Wenn das Brot das wir teilen“ gemeinsam gesungen.
Frisch gestärkt fand der Einkehr mit der Lukas-Lesung vom Zöllner in Jericho seine Fortsetzung, indem die einzelnen Abschnitte besprochen wurden.
Fazit: „Zachäus heißt, Gott denkt an mich!“ Gabi Schimmel trug ein Gebet vor und brachte auch einige markante Sätze von einigen bekannten Leuten zu Gehör.
„Was brauchen wir?“ mit dieser Frage beschäftigten sich danach die Teilnehmer und so kamen Antworten wie, Ruhe Freude, Neugierde, Mut, Gebet Ehrlichkeit und Gemeinschaft heraus. Nach einer Kaffeepause war in der Kapelle eine Andacht, wo gesungen und gebetet wurde.
Wieder zurück im Pfarrsaal wurde der Tag reflektiert und schließlich bedankte sich die Referentin für die vielen Beiträge und Pfarrer Wernher Bien bedankte sich bei ich mit einem Präsent und ein Vergelt`s Gott bekamen Pfarrgemeinderätin fürs Kochen und Herrichten.
Andreas Pils